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Medienbildung an Hochschulen

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Medienbildung an Hochschulen Studierende benötigen sowohl inhaltlich-fachliche Kompetenzen als auch Medienkompetenzen, um auf eine immer digitaler werdende Arbeitswelt vorbereitet zu sein.

Digitale Medien und innovative Lerntechnologien spielen eine besondere Rolle bei der Wissensvermittlung der Zukunft. Grund dafür sind der starke technische Wandel, die Nachfrage nach qualitativ hochwertig ausgebildeten Fachkräften sowie das Vorwissen der Lernenden.

Worum geht es?

Studierende benötigen sowohl inhaltlich-fachliche Kompetenzen als auch Medienkompetenzen, um auf eine immer digitaler werdende Arbeitswelt vorbereitet zu sein. Diesen Anforderungen müssen auch die Studieninhalte und Methoden gerecht werden. Zielgruppenorientierte, online-basierte Bildungsangebote können die Möglichkeiten des Hochschulzugangs erweitern und das Studium flexibilisieren. Hiervon profitieren auch Studierende, die parallel erwerbstätig sind, eine eigene Familie gründen oder körperlich beeinträchtigt sind. Der Ausbau elektronisch unterstützter Lehre ist damit auch ein Baustein der Inklusion und erhöht die mit dem neuen Landeshochschulgesetz 2014 erreichte Durchlässigkeit im Bildungswesen.

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Wo stehen wir?

Die Landesregierung fördert den Ausbau von elektronisch unterstützter Lehre, Lernen und Weiterbildung an den Hochschulen mit vielfältigen Projekten und Initiativen.

Das Programm „Willkommen in der Wissenschaft“ unterstützt unterschiedlichste innovative Lehr- und Lernformate, die berufsnah, praxis- und projektbezogen sowie forschungsorientiert insbesondere Studierende in den ersten Semestern motivieren.

Mit dem vom Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen entwickelten und betreuten Internetportal www.e-teaching.org verfügt Baden-Württemberg über das bundesweit einzige Beratungsportal zu E-Learning an Hochschulen. Es richtet sich an alle E-Learning-Akteure im Hochschulbereich (Lehrende, Mitarbeitende in Servicebereichen, Hochschul- und Projektleitungen) und bietet frei zugängliche, anwendungsorientierte, wissenschaftlich fundierte und qualitätsgesicherte Informationen zu didaktischen, technischen und organisatorischen Aspekten von E-Learning und E-Teaching.

Im Forschungsprojekt „e-teaching.org im Kontext sozialer Netzwerke“ wird untersucht, wie sich Hochschulen und E-Learning-Initiativen in sozialen Netzwerken präsentieren und wie sie die externen und internen Kommunikationskanäle nutzen und verbinden können.

E-Prüfungen gewinnen mit dem durch den Bologna-Prozess einhergehenden erhöhten Prüfungsaufkommen zunehmend an Bedeutung. Für standardisierte Tests mit großen Gruppen von Prüflingen bieten sich elektronische Hilfsmittel an, die durch automatisierte Auswertungsfunktionen den Korrekturaufwand verringern können. Ziel des Projekts „bwEKlausuren auf Basis von bwLehrpools“ ist es, die in den letzten Jahren entwickelte bwLehrpool-Plattform so anzupassen und zu verstetigen, dass eine Vielzahl verschiedener EDV-gestützter Klausurenformen und Tests an den Landeshochschulen durchgeführt werden können.

Das Hochschuldidaktikzentrum (HDZ) und die beteiligten Universitäten Stuttgart, Tübingen und Hohenheim entwickeln im Projekt „Kompetenzorientierte E-Klausuren und E-Assessments“ ein Online-Modul für Hochschullehrende, mit dem diese die notwendigen organisatorischen und methodisch-didaktischen Kompetenzen zum Einsatz von E-Assessment-Anwendungen erwerben können.

Wissenschaftliche Weiterbildung setzt eine hohe Qualität der Lehre und innovative Lehrkonzepte voraus, wozu Medienbildung unerlässlich ist. Um Studierenden, die im Beruf stehen oder familiäre Verpflichtungen haben, ein entsprechendes Angebot unterbreiten zu können, werden verstärkt Blended Learning und E-Learning-Kurse angeboten. Mit zwei Programmen werden Initiativen zum Ausbau berufsbegleitender Masterangebote und möglichst zentraler Strukturen gefördert, die u.a. folgende Aspekte berücksichtigen: Interaktive Lernbedingungen, neue Studienformate wie Blended Learning etc.

Das Projekt „Mediale Hochschulperspektiven 2020“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Stuttgart soll klären, wie zukunftsweisende Gestaltung der internetbasierten Hochschullehre erfolgen kann, welche Strategien entwickelt und welche Synergien entstehen könnten.

Die Fachtagung „MOOCs or POOCs - Ornament oder Fundament der Hochschulentwicklung?“ war Auftakt für das im Januar 2015 initiierte Hochschulforum „Digitalisierung Lehre@BW 2025“, in dessen Rahmen mit Vertreterinnen und Vertretern aller Hochschularten Handlungsfelder und Perspektiven sowie strategische Leitlinien für die weitere Hochschulentwicklung durch digitale Medien eruiert wurden. Entstanden ist das Fachkonzept E-Learning der baden-württembergischen Hochschulen.

In studentischen Radio- und Fernsehredaktionen im Rahmen der von der LFK geförderten Projekte HD-Campus TV sowie verschiedener Lernradios erhalten Studierende in Baden-Württemberg eine umfangreiche Medienbildung und damit die Befähigung, Wissenschaftsthemen cross- und transmedial aus der Hochschule (und auch im späteren Berufsleben) adäquat in die Öffentlichkeit zu tragen.

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