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Ältere Menschen

Medienbildung für ältere Menschen

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Medienbildung für ältere Menschen Die Notwendigkeit des Erwerbs von Medienkompetenzen steht in einer zunehmend digitalisierten Umwelt auch für Seniorinnen und Senioren außer Frage.

Die Notwendigkeit des Erwerbs von Medienkompetenzen steht in einer zunehmend digitalisierten Umwelt auch für Seniorinnen und Senioren außer Frage. Ein Leben ohne Anschluss an die digitalen Medien enthält älteren Menschen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten sowie Hilfeangebote vor. Es besteht das Risiko, dass sie ihre Potenziale nicht umfassend entfalten können und die Möglichkeit zur Teilhabe an der Gesellschaft nur noch eingeschränkt wahrnehmen.

Ob und wie lange ältere Menschen, v.a. im ländlichen Raum, zukünftig im eigenen Haushalt verbleiben können, hängt ebenfalls zunehmend von moderner Technik und der Bereitschaft und Fähigkeit zur Nutzung von netzbasierten Assistenzsystemen ab. 

Entgegen manchem Vorurteil lernen auch ältere und sogar hochaltrige Menschen gerne und teils sogar mit besonderem Elan. Allerdings lernen ältere Menschen anders als jüngere. Die Lernziele sind andere, Seh- oder Hörvermögen, Kurzzeitgedächtnis, Denkgeschwindigkeit und Fingerfertigkeit beim Schreiben sind teilweise reduziert. Auf diese Besonderheiten des Zugangs Älterer zu Bildungsinhalten und Bildungsmethoden einzugehen, ist damit auch Aufgabe der Medienbildung für ältere Menschen.

Worum geht es?

Ältere Menschen sollen in die Lage versetzt werden, digitale Medien entsprechend ihren Bedürfnissen kompetent nutzen zu können. Dies beugt einer digitalen Spaltung der Gesellschaft vor. Sie sollen die Möglichkeit haben, auf sie angepasste medienpädagogische Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten bis ins höchste Alter zu erhalten. Dazu zählt auch die Möglichkeit, einen niederschwelligen Zugang zum Internet zu bekommen.

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Wo stehen wir?

Ältere Menschen benötigen zum Teil besondere Ermutigung zur Nutzung dieser Medien und eine auf ihre Bedürfnisse eingestellte Beratung. Diese wird beispielsweise durch die Senior-Internet-Initiativen geleistet, die sich 2008 in einem landesweiten Netzwerk zusammengeschlossen haben (Netzwerk für Senior Internet Initiativen e.V.), aber auch durch ähnliche lokale Angebote. Des Weiteren bieten viele Volkshochschulen als kommunale Kultur- und Weiterbildungszentren und die Bildungs- und Sozialwerke der LandFrauenverbände medienpädagogische Angebote bzw. Internet-Kurse für ältere Menschen an.

Das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm hat es sich zur Aufgabe gemacht, ältere Menschen über das Internet zu informieren und weiterzubilden. Die Hauptaufgaben des Zentrums liegen in der Entwicklung innovativer Bildungsprogramme für Ältere, die vom ZAWiW wissenschaftlich begleitet werden. Parallel dazu setzt das ZAWiW mit Unterstützung und Förderung der Landesregierung eine Reihe von Modellprojekten zur Interneterschließung für Menschen ab 50 Jahren um.

Auch im Rahmen der Initiative Kindermedienland wurden und werden immer wieder Projekte zur Förderung von Medienkompetenz älterer Menschen unterstützt.

Ältere Menschen werden über Schwerpunktthemen des Verbraucherschutzes u.a. im Rahmen der regionalen Konferenzen „Verbraucher 60plus“ der Landesregierung informiert, wobei insbesondere die „Sicherheit im Internet“ auf großes Interesse stößt.

Spezielle Angebote zur Seniorenbildung können im Fortbildungsportal www.fortbildung-bw.de kostenfrei eingestellt, beworben oder verlinkt werden. Darüber hinaus bietet das Fortbildungsportal eine Einstiegsmöglichkeit in den Digitalen Weiterbildungscampus, der als Lerninstrument, virtuelles Klassenzimmer, Austauschplattform und Online-Beratungschat genutzt wird. Dazu zählt auch das Weiterbildungsangebot "Virtuelle Bildbetrachtungen", welches speziell auf ältere Menschen zugeschnitten ist.

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