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Hörschäden

Hörschäden

Smartphones Zu lange laute Musik auf den Ohren kann schwere Folgen haben.

Klar untersucht ist der Zusammenhang zwischen Musikhören mit dem Kopfhörer und der Zahl an Hörschäden. Dauerbeschallung per Kopfhörer oder Mini-Lautsprecher kann nämlich zu bleibenden Schäden führen. So schreibt der Öffentliche Gesundheitsdienst:

"Jugendliche, die mehrere Jahre lang mehr als zwei Stunden pro Tag laute Musik mit dem Walkman gehört und zusätzlich mindestens einmal pro Woche eine Disko besucht hatten, hörten bei hohen Frequenzen im Mittel um etwa zehn Dezibel schlechter als die anderen."

Mittlerweile wird der alte MP3-Player bzw. den Walkman vom Handy oder Smartphone ersetzt. Das Risiko bleibt aber dasselbe. Neben den Kopfhörern bergen auch Handylautsprecher ihre Risiken. Werden diese direkt ans Ohr gehalten, ist das gleichbedeutend mit einer Lärmbelästigung eines Rockkonzertes. Denn der in dB(A) gemessene Schalldruck erhöht sich umgekehrt proportional mit der Nähe zum Lautsprecher. 
Nehmen wir an, ein Handylautsprecher erzeugt bei einem Meter Abstand einen Schalldruck von 80 dB (A), was dem Grenzwert für ohrnahes Spielzeug nach DIN EN71-1 entspricht. Dann würde man direkt vor dem Ohr einen Wert von 120 dB(A) messen. Dieser Wert entspricht der Unwohlseinssschwelle, die sich von Mensch zu Mensch zwischen 110 und 120 dB(A) bewegt. Die Schmerzensschwelle liegt je nach Mensch zwischen 120 und 140 dB(A). Man braucht sich kein aufgedrehtes Handy ans Ohr halten, um zu wissen dass diese Angaben richtig sind. Vorsicht ist genauso bei Handyklingeln geboten, wenn das Handy direkt am Ohr anliegt. Bereits nach wenigen Minuten kann eine Beschallung mit über 120 dB(A) einen irreparablen Schaden hervorrufen. Dies wird auch akutes Lärmtrauma genannt.

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