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Bluetooth/WLAN

Bluetooth/WLAN

Ein Mann macht ein Bild mit seinem Handy auf der Straße
Smartphones Was Sie über die Bluetooth- und WLAN-Verbindung wissen sollten.

Ungemein praktisch ist Bluetooth ja schon: kein Kabelsalat mehr, kein Unter-den-Schreibtisch-Bücken mehr, kein verzweifeltes Suchen nach dem USB-Kabel. Bluetooth auf "On" und alles wird gut. Mittlerweile lassen sich nicht nur Handys und Laptops via Bluetooth verbinden, sondern auch digitale Bilderrahmen, MP3-Player, Kopfhörer, Headsets, Freisprechanlagen, PC-Lautsprecher, Stereo-Anlagen, Drucker, Fernseher oder Audio-Radios. Je nach Sendeleistung können zwischen 1 m und 100 m Funkverbindung aufgebaut werden. Die Anwendungsgebiete sind zahlreich.

Die meisten Smartphones haben sind neben Bluetooth- auch WLAN-fähig. Man kann also zu Hause sein Handy kabellos mit dem DSL-Router verbinden und belastet nicht unnötig den Datentarif. Anders herum funktioniert es auch, wenn man unterwegs ist und auf dem Laptop einen Internetanschluss benötigt. Hat man im selben Augenblick ein internet-fähiges Handy griffbereit, so verwandelt man das Handy in einen WLAN-Hotspot .

WLAN und Bluetooth zu unterscheiden, hat was von Äpfel und Birnen. Beide habe ihre absolute Berechtigung, da sie je nach Anwendungsgebiet besser geeignet sind. WLAN zeichnet sich durch bessere Sendeleistung, Datenübertragungsraten und Reichweiten aus. Bluetooth hat dagegen seine Vorteile bei der Sicherheit, da stets automatisch verschlüsselt wird. Zudem ist die Bluetooth-Verbindung weniger störungsanfällig bei sich überlagernden Signalen.http://www.kindermedienland-bw.de/typo3/#_ftn1

Doch leider kann man mit Bluetooth und WLAN einiges falsch machen. Wer nach getaner Arbeit seine Bluetooth-Verbindung nicht abschaltet, riskiert einen leeren Handy-Akku. Ebenso wie Bluetooth gehört auch WLAN zu den Stromfressern. Auch wenn gerade nichts aus dem Netz heruntergeladen wird, verbraucht das eingeschaltete WLAN Strom, da es sich durch die WLAN-Netze in der Umgebung tastet. 

Ein weiteres Risiko entsteht durch mögliche Angreifer, die sich Zugriff auf das eigene Netz und so auf persönliche Daten verschaffen wollen. Die von WLAN und Bluetooth verwendeten Sicherheitstechniken können gekonnte Hacker nicht davon abhalten, sich auf unser Handy Zugriff zu verschaffen. Mit spezieller Hacker-Software und Richtsendern ist jeder Handy-Besitzer ein potenzielles Opfer von Angriffen. Wenn ein Angreifer es geschafft hat über unser Bluetooth einzudringen, kann er eine Gesprächsverbindung zu jeder beliebigen Rufnummer aufbauen, SMS verschicken und auslesen, das Telefonbuch lesen und ändern oder eine Internetverbindung herstellen.http://www.kindermedienland-bw.de/typo3/#_ftn2 Ebenso verhält es sich bei Angriffen über die WLAN-Verbindungen. Besonders riskant sind öffentliche WLAN-Verbindungen z. B. in Cafés oder Bahnhöfen. Zur Sicherheit der eigenen Daten sollten öffentliche Netzwerke nur im Notfall genutzt werden. Wer genaueres will: im Internet kursieren haufenweise Anleitungen und Programme die einem Hacken einer WLAN- oder Bluetooth behilflich sein sollen. Aber auch viele Hilfestellungen zum Sichern der Verbindungen.http://www.kindermedienland-bw.de/typo3/#_ftn3

Tipps: 

  1. Wird die Bluetooth-Verbindung nicht mehr gebraucht, sollte sie sofort ausgeschaltet werden. Das verringert den Stromverbrauch und schützt vor Missbrauch der Bluetooth-Verbindung.
  2. Schalten Sie die „Sichtbarkeit“ Ihres Bluetooth-Geräts für andere Bluetooth-Geräte aus.
  3. Ändern Sie das Verbindungs-Passwort Ihres Geräts. Standard-Passwörter wie 0000 oder 1234 sind nicht sicher.
  4. Sollten Sie eine unaufgeforderte Bluetooth-Einladung erhalten, bestätigen Sie niemals die Verbindung!
  5. Automatische Einwahl in WLAN-Netze deaktivieren.
  6. Habe Sie sich einmal in ein öffentliches WLAN eingewählt, sollte es nach Verlassen wieder aus der Liste der benutzten Netzwerke gelöscht werden.

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