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Soziale Netzwerke | Warum wir darüber reden sollten

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Soziale Netzwerke – Warum wir darüber reden sollten

Die letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass soziale Netzwerke kommen und gehen. 2008 war myspace.com "das" soziale Netzwerk bis es kurz darauf von Facebook überholt wurde und mittlerweile ein Schattendasein fristet. Ein gleiches Schicksal droht mittlerweile auch Facebook. Die JIM-Studie 2017 zeigt nämlich, dass insbesondere junge Nutzer das Interesse an Facebook verlieren. Stattdessen nutzen sie viel lieber mobile Chat-Apps wie Whatsapp, Instagram oder Snapchat.

Für Lehrkräfte und Eltern mag es anstrengend sein, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Es ist aber notwendig zu wissen, was unsere Kinder online machen. Die erzieherische Aufgabe besteht nur zum Teil darin, technisches Hintergrundwissen zu sammeln und weiterzugeben. Wichtiger muss es für uns Erwachsene sein, zu verstehen warum die sozialen Netzwerke gerade bei Jugendlichen so beliebt sind.

Die Antwort auf diese Frage lautet, dass soziale Netzwerke besonders auf der Beziehungsebene die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen stillen. Facebook und Whatsapp befriedigen die Bedürfnisse nach Kommunikation, nach Selbstfindung, nach Darstellung, nach Peer-Group-Erlebnissen, nach Freiräumen, nach Grenztestungen und -überschreitungen – so beschreibt es der Autor der klicksafe-Broschüre "Social Communities - Ein Leben im Verzeichnis".

Wer diese Funktion der sozialen Netzwerke versteht, schafft es auch auf der Beziehungsebene mit Kindern und Jugendliche über das Thema zu reden und Vorbild zu sein. Die Nutzung sozialer Netzwerke bringt auch eine Reihe an Problematiken mit sich, die thematisiert werden sollten. Dazu zählen der Umgang mit Datenschutz, richtiges Verhalten bei Beleidigungen oder sogar Mobbing sowie der Verbreitung von pornografische oder gewaltverherrlichende Darstellungen über die Netzwerke.

Die Träger und Partner des Kindermedienland Baden-Württemberg wollen dabei helfen, das Thema "Soziale Netzwerke" im Schul- und Familienalltag zu integrieren. Dafür wollen sie Erziehenden und Lehrkräften eine Reihe von Materialien an die Hand geben und mithilfe ihrer Programme begleiten.