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Pressemitteilung

Google und YouTube wollen ihre Angebote noch sicherer für Kinder machen

Google und YouTube zählen zu den wichtigsten Onlinediensten unsere Kinder! Hiermit recherchieren sie, schauen Videos an oder laden Apps und Spiele herunter – und das jeden Tag. Nun will Google seine Dienste für Heranwachsende sicherer machen.
19.08.2021

Da Heranwachsende ihren Medienkonsum oft schwer in den Griff bekommen wird YouTube künftig bei Nutzerinnen und Nutzern unter 18 Jahren die automatische Wiedergabe ausschalten und sie automatisch an Schlafenszeiten und Pausenzeiten erinnern.

Dass Videos von Heranwachsen auf unbekannten PCs landen – oder sogar Plattformen für Personen mit pädophilen Neigungen – ist ein altbekanntes Problem von YouTube. YouTube will von nun an alle hochgeladenen Videos von Nutzerinnen und Nutzern unter 18 Jahren voreingestellt auf „Privat“ setzen.

Wenn Fotos von Kindern unbeabsichtigt in der Google-Bildersuche auftauchen – z. B. weil jemand unbekanntes das Bild hochgeladen hat – können Kinder oder deren Eltern oder Erziehungsberechtigte fortan die Entfernung der Fotos aus der Google-Bildersuche beantragen.

Eltern, die ihre Kinder bislang mit dem Standortverlaufs des Smartphones via Google überwacht haben, können die Funktion zukünftig nicht mehr nutzen. Die Anzeige aller besuchten Orte, wird für Nutzerinnen und Nutzer im Alter unter 18 Jahren nicht mehr eingeschaltet werden können. Laut Google sollen dadurch gesetzliche Vorgaben einiger Länder erfüllt werden.

Problematisch war bislang, dass Werbeanzeigen oder -videos speziell für Erwachsene auch Heranwachsenden angezeigt wurden. Der Alphabet-Konzern – zu dem Google und YouTube gehören – will künftig verhindern, dass solche Werbemittel für Heranwachsende sichtbar sind. Werbetreibende können ab sofort Userinnen und User unter 18 Jahren durch die genaue Anzeigeneinstellung – basierend auf Alter, Geschlecht oder ihren Interessen – nicht mehr direkt anvisieren.