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Pressemitteilung

Die Gewinnerinnen des 16. GIRLS GO MOVIE Kurzfilmfestivals stehen fest

Am Wochenende fand das 16. GIRLS GO MOVIE-Kurzfilmfestival, aufgrund der Schließung des ursprünglichen Veranstaltungsortes CinemaxX Mannheim erstmals nur online auf dem Vimeo-Kanal von GIRLS GO MOVIE statt. Zahlreiche Zuschauer*innen hatten so die Gelegenheit, die Werke der jungen, weiblichen Filmszene zu bewundern und die diesjährigen Preisträgerinnen von GIRLS GO MOVIE zu feiern.
17.11.2020

Die 53 Wettbewerbsbeiträge gaben einen Einblick in die Themen, die Mädchen und junge Frauen bewegen. Die Auseinandersetzung mit sehr persönlichen Themen war dabei stark vertreten. Die Filme richteten mit zeitpolitischem Bezug zudem auch den Blick auf die Gesellschaft und die außergewöhnlichen Umstände der vergangenen Monate: So fanden sich unter den Einreichungen sehr viele Filme, die sich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesellschaft, aber auch das ganz persönliche Leben der Filmemacherinnen auseinandersetzten. Themen wie Isolation, Angst, Selbstwahrnehmung und Verzweiflung, aber auch Hoffnung, Freundschaft und Liebe standen im Mittelpunkt.

Während der Festival-Samstag den Mädchen unter 18 Jahren sowie den Teilnehmerinnen des GIRLS GO MOVIE-Sonderprojektes „Dokumentarisches Porträtieren“ in Kooperation mit der SAP gewidmet war, präsentierten am Sonntag die volljährigen Nachwuchs-Regisseurinnen ihre Filme. In anschließenden Videostatements hatten ausgewählte Filmerinnen die Gelegenheit, über den Entstehungsprozess der Filme zu berichten. Das offene Format „Meet the Team“ bot an beiden Tagen allen Filmemacherinnen die Möglichkeit in einem virtuellen Raum mit dem GIRLS GO MOVIE Team und den anderen Filmemacherinnen in den Filmpausen ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich zu vernetzen. Die Veranstaltungsreihe zur Berufsorientierung FOCUS YOUR JOB fand am Samstagvormittag erstmals online statt und wurde sehr gut angenommen.

Moderiert von Janina Klabes, wurden im Rahmen der Online-Preisverleihung am Sonntagabend die Gewinnerinnen bekannt gegeben. Das Team von GIRLS GO MOVIE dankt der diesjährigen hochkarätigen Jury aus Fachfrauen der Branche: Mit Carolin Ellwanger (Kunsthistorikerin und Bildende Kunst-Beauftragte beim Kulturamt Mannheim) wurden sowohl der Austragungsort Mannheim als auch ein Hauptförderer vertreten, und mit Gaby Babić (Filmwissenschaftlerin und Kuratorin, Leitung Kinothek Asta Nielsen e.V., Frankfurt) und Christiane von Wahlert (Vorständin der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden) auch das neue Einzugsgebiet Hessen.

Die JURY-PREISE

In der Kategorie "12 - 17 Jahre":

Bester Film: „Hey ihr ...!“ von Gina Willey, Juli Rosa Döhring, Rosa Cymutta, Lianne Mastenbroek, Mathilda Kauschke, Stella Zaffino, Sophia Margara aus einem GIRLS GO MOVIE-Sommerferiencamp mit dem Schwerpunkt „Social Media“.

Bester Gruppenfilm: „Corona Zeit“ von Lea Herbig, Leni Meeder, Mia Leciejewski, Nidhi Palle und Paula Friedrich aus einem GIRLS GO MOVIE-Sommerferiencamp.

In der Kategorie "18 - 27 Jahre":

Die Jury entschied sich, den Preis für den besten Film zu teilen und an zwei Filme zu vergeben. In alphabetischer Reihenfolge sind das:
Bester Film: „Halblaut“ von Nina Gibler. 
Bester Film: „Wait“ von Paula Rosenbaum. 

Mutigster Film: „Patriarchy Productions“ von Kim-Marlen Muench.

Aufgrund der vielen Filmeinreichung von Filmstudentinnen wurde erstmals ein Preis für den besten Hochschulfilm vergeben.
Bester Hochschulfilm: „Yolk“ von Bianca Scali.

Die GIRLSJURY-PREISE

Die Girlsjury, bestehend aus Amber Arundel, Charlot van Heeswijk und Emina Smajic, verlieh zwei Preise: Unter den Jüngeren wurde „Hey ihr ...!“ von Gina Willey, Juli Rosa Döhring, Rosa Cymutta, Lianne Mastenbroek, Mathilda Kauschke, Stella Zaffino, Sophia Margara ausgezeichnet. Unter den Älteren gewann erneut „Halblaut“ von Nina Gibler.

SONDERPREISE

Auch in diesem Jahre verliehen der Offene Kanal Ludwigshafen und metropolregion.tv den TV-Preis: Eine GoPro-Kamera ging an Julia Königseder und ihren Film „Schachta“. Der Zonta-Club Mannheim e.V. verlieh erneut einen mit 500€ dotierten Preis an Nina Gibler für „Blitzbrot”.

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