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Kindertrickfilm-Akademie des 25. Internationalen Trickfilmfestivals

Kindertrickfilm-Akademie des 25. Internationalen Trickfilmfestivals Stuttgart

Kinder-Trickfilmakademie: Trickfilme mit Hilfe von Profis selber machen

Dora, SpongeBob, Peppa Wutz – Die Welt der Kinder ist voll von Trickfilmfiguren. Wie man Trickfilme mit ganz einfachen Mitteln selber machen kann, lernten die jungen Besucher des diesjährigen Internationalen Trickfilmfestivals in Stuttgart vom 25. bis 28. April 2018. Unter Anleitung von Profis entwickelten Kinder ab 10 Jahren ihren eigenen Trickfilm. Die Kinder-Trickfilmakademie wurde von der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg gefördert.

Wie kann man Kindern und Jugendlichen bestmöglich erklären, wie Trickfilme mit virtuellen Welten entstehen? Indem man zusammen mit ihnen einen Trickfilm produziert und ihnen dabei das Handwerkszeug von Filmemachern vermittelt. Diese Idee hatten die Organisatoren der diesjährigen Kinder-Trickfilmakademie auf dem 25. Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart. Zu den Machern der Akademie zählten Illustrator Derek Roczen, Trickfilmerin Tine Kluth, Musiker Thorsten Puttenat und Visuel-Effects-Spezialist Francesco Faranna.

An vier Tagen durchliefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kinder-Trickfilmakademie alle Stufen einer Trickfilmproduktion. Im ersten Teil entwickelte Derek Roczen mit neun Jugendlichen eine Grundidee für den Film und zeichnete gemeinsam mit ihnen die Charaktere. Um auf Papier zu skizzieren, was nachher gefilmt werden sollte, mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Storyboard anfertigen. Dabei lernten sie Filmbegriffe wie Einstellungsgrößen und Kameraperspektiven kennen.

Handwerkliches Geschick bewiesen die Nachwuchsfilmer beim nächsten Produktionsschritt. Gemeinsam mit Tine Kluth bastelten sie aus Draht und Schaumstoff die Charaktere. Aus Pappe und Farbe gestalteten die Jugendlichen eine Kulisse, die sie dann professionell ausleuchteten. Endlich konnten sie den eigentlichen Trickfilm filmen, was viel Geduld und Fingerspitzengefühl verlangte – mit einer professionellen Kamera sowie einer Animationssoftware durften sie den Film Bild für Bild abfotografieren.

Da kein Trickfilm ohne passender Klangkulisse auskommt, musste ein Filmkomponist sein Wissen einbringen. Der Musiker Thorsten Puttenat hatte in seinem Computer eine riesige Klangdatenbank mitgebracht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer suchten sich die richtigen Pieps- und Quietschgeräusche aus und nahmen eigene Geräusche auf. Fertig war die Tonspur. Zuletzt zeigte noch Francesco Farrani wie man mit virtuellen Effekten einen Trickfilm bearbeiten kann. Die Rauchwolke einer Rakete durften die Jugendlichen mithilfe von Software in den Film einbauen. Dabei lernten sie, was in Filmen nur „fake“ und was echt ist.

Nach den vielen Arbeitsschritten war allen neun Nachwuchsfilmern klar, das echte Filmarbeit hart und zeitaufwendig ist. Das Ergebnis ihrer Mühen kann sich sehen lassen. In ihrem Trickfilm möchte ein Astronaut auf dem Mond sonnenbaden, doch leider kommen ihm Aliens dabei in die Quere. Vorhang auf für „Mysterious Moon“:

Kontakt

Isabel Huber
Projektmanagerin Schulen und Medienpädagogik
huber@festival-gmbh.de

 

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