Baden-Württemberg Kindermedienland

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Interview mit Katrin Schlör

Medien in Familien mit Migrationshintergrund: ein Interview mit Katrin Schlör

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Fachkräfte Katrin Schlör ist langjährige Referentin des Kindermedienlandes. Sie hilft Eltern, Kindern und Fachkräften bei allen Fragen rund um Medien.

Die Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund

Katrin, du bist ja Referentin des Kindermedienlandes und machst Workshops und Elternabende. Kannst du von einem Erlebnis in einem Workshop berichten, das dich echt beeindruckt hat?

Ein Workshop mit Flüchtlingsfrauen war für mich persönlich sehr bereichernd: mal mit einer ganz anderen Zielgruppe arbeiten und von denen auch was zu lernen. Wir sind auf ihre politischen Erfahrungen, wie z. B.  Zensur bezüglich Medien in ihren Herkunftsländern eingegangen und die Frauen haben dabei sehr viel von sich erzählt. Das war für mich ein ganz inspirierendes Erlebnis.

Was für einen Background hatten die Flüchtlingsfrauen?

Das war eine Gruppe von Frauen, die als Flüchtlinge in Deutschland leben.

Mehr wusste ich im Vorfeld auch nicht, nur dass sie aus unterschiedlichen Ländern kamen. Einige sprachen Tamil, auch Frauen aus Syrien waren dabei, also aus ganz unterschiedlichen Ländern. Sie sind aufgrund ganz unterschiedlicher Begebenheiten nach Deutschland gekommen bzw. aus ihrem Land geflohen und hatten recht unterschiedliche Probleme und Belastungen erlebt. Teilweise leben sie schon recht lange in Deutschland und haben Kinder, die hier groß geworden sind. Aber ihre Vergangenheit haben sie trotzdem mitgebracht.

Wie hast du mit ihnen das Thema "Medienkompetenz" bearbeitet?

Bei der Gruppe ging es hauptsächlich um Facebook. Methodisch gehe ich da immer recht niedrigschwellig und anschaulich ran. Um das Beziehungsgeflecht zu thematisieren, haben wir beim Einstieg ein Spiel gemacht, bei dem wir uns einen Wollknäul zugeworfen haben. Dann habe ich eine Nachricht geschrieben, die an einen anderen Bindfaden geheftet und diese durch das Netz des Wollknäuls bewegt. Mit der Methode konnten wir zum einen das Thema Freundschaft thematisieren und zum anderen visualisieren, wo meine Informationen landen – Stichwort "Datenschutz". Es ging auch um die Frage, wo sie ihre Informationen herbekommen: durch die lokale Medien aus Deutschland und wie sie an Informationen aus ihren Heimatländern kommen. Letztendlich ging es darum, wie sie Facebook konstruktiv einsetzen können, um ihre Kultur zu pflegen – hier in Deutschland und in ihrem Heimatland.

Was sind deine Erfahrungen bei Elternabenden? Kommen da mehr schwäbische Eltern oder auch die mit Migrationshintergrund?

Ich habe das Gefühl, dass zum klassischen Elternabend häufiger die Eltern kommen, die der deutschen Sprache gut mächtig sind.  An den Feedback-Bögen, die die Teilnehmer ausfüllen müssen, sieht man schon, dass immer mal wieder Eltern mit Migrationshintergrund dabei sind. Es kommt aber eher selten vor, dass Eltern kommen, die etwa Probleme mit der Sprache haben oder wenig in die Schulgemeinschaft eingebunden sind. Ich glaube, dass gerade durch die Gemeinschaft die Motivation entsteht,  zu einem Elternabend zu kommen oder da mitzumachen.

Du hast ja bereits Erfahrungen mit Flüchtlingsfrauen gemacht. Welche Möglichkeiten gibt es noch, um mit Eltern mit Migrationshintergrund über das Thema "Medienkompetenz" ins Gespräch zu kommen?

Ich habe mit bereits bestehenden Gruppen gute Erfahrungen gemacht. Da gibt es meistens mindestens eine Person, die mal was zum Thema Medien machen will. Die nimmt dann mit dem Landesmedienzentrum oder mit mir Kontakt auf. Das heißt, es gibt schon eine vertrauensvolle Ebene und sprachliche Barrieren bei der Organisation können so weitestgehend umgangen werden.

Was sind das für Gruppen?

Die Flüchtlingsfrauen waren z. B. eine Gruppe, die sich regelmäßig als offenes Angebot zum Thema EDV getroffen hat. Es gibt aber auch Frauengruppen in türkischen Kulturvereinen, die sich regelmäßig zu Erziehungsthemen treffen. Die wollen auch mal was zum Thema Medienerziehung machen. Über eine Maßnahme der Agentur für Arbeit habe ich eine weitere Gruppe kennengelernt, bei der ein Großteil der Eltern einen Migrationshintergrund hatte. Die Schulung des Eltern-Medienmentoren-Programms wurde dann in den allgemeinen Fortbildungsablauf integriert und die Teilnehmerinnen, meist alleinerziehende Frauen, weitestgehend verpflichtet, bei der Schulung mitzumachen. Aber die Motivation daran teilzunehmen war bei den Frauen immens hoch.

Das war für sie eine ganz große Wertschätzung, allein schon von uns das Zertifikat zu bekommen.

Das hat ihnen gut getan, Inhalte zu bearbeiten, die ganz nah an ihrer Alltagswelt dran waren und nicht nur am Thema "Bewerbungen schreiben".

Gibt es da bestimmte Barrieren, wie Geschlechter oder Religionen, mit denen man auskommen muss?

Bei den türkischen Gruppen handelte es sich häufig um reine Frauengruppen. Das hilft aber den Frauen, sich zu öffnen. Erziehungsfragen sind ja in manchen Kulturkreisen stärker die Aufgabe der Frau.

Gibt es auch reine Männergruppen?

So eine Konstellation hatte ich als Referentin interessanterweise noch nie.  Ich könnte mir das aber durchaus vorstellen. Wie gesagt, fehlt mir da selber die Erfahrung.

<i>Kindermedienland-Referentin Schlör über ihre interkulturellen Erfahrungen: "Bei uns ist läuft eher das Radio als Geräuschkulisse nebenher. Bei denen ist es dann der Fernseher, was im deutschen Raum ja verpönt ist. Das ist eine kulturelle Differenz."</i>

Interkulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Gibt es Themen, bei denen du einen stärkeren Nachholbedarf siehst?

Sprache ist ein sehr wichtiges Thema! Bei einer Gruppen, die nicht so gut Deutsch spricht, fehlt ja der Zugang zu den ganzen Informationsangeboten. Eine Sprache zu sprechen und zu lesen ist ja nochmal ein großer Unterschied. Ich verweise dann immer auf Klicksafe, die verschiedensprachige Materialien haben und auf Internet-ABC mit seinem türkischsprachigen Bereich.

In der türkischen Community sind mir teilweise Ängste vor ganz anderen Themen begegnet, wie z. B. vor der Strahlung des Fernsehers. Darüber würden sich die wenigsten in Deutschland Gedanken machen. Die Debatte gab es mal in den 80ern oder 90ern. Dennoch sollte man sensibel mit solchen Fragen umgehen. Da geht es ja auch wieder um das Thema Information und Aufklärung usw.

Wo siehst du einen direkten Zusammenhang zwischen fehlender Sprachkompetenz und fehlender Medienkompetenz?

Problematisch ist es, wenn Schüler oder Eltern sich nicht in der Sprache weiterbilden können, in der sie sich wohlfühlen. Man stelle sich vor, dass sie sich über soziale Netzwerke oder Whatsapp informieren wollen und keine Informationen darüber in ihrer Herkunftssprache finden. Dann können sie ihre Kinder diesbezüglich nicht unterstützen. Dann kommt es bei der Medienkompetenz der Kinder natürlich zu ganz starken Defiziten, weil die Eltern sie nicht adäquat begleiten können.

Gibt es bei solchen Familien eher Tendenzen, dass Kinder länger fernsehen dürfen oder dass bereits jüngere Kinder ein Smartphone bekommen?

Da gibt es kulturelle Unterschiede. In manchen Kulturen wird beispielsweise das Thema Fernsehen ganz anders gehandhabt. Im südeuropäischen, im spanischen oder im arabischen Raum gehört es zum guten Ton, dass der Fernsehapparat läuft, wenn Menschen zu Besuch kommen. Mir wurde auf einer Veranstaltung erklärt, dass man so peinlichen Sprachpausen vermeidet. Bei uns läuft eher das Radio als Geräuschkulisse nebenher. Bei denen ist es dann der Fernseher, was im deutschen Raum ja verpönt ist. Das ist eine kulturelle Differenz.

Das Smartphone ist – und da mache ich keine kulturelle Unterscheidung – für viele ein Symbol der Teilhabe.

Wenn Kinder solche Geräte benutzen oder zuhause eine Wii oder eine Playstation haben, dann unter anderem deswegen, damit sie an der Medienwelt und am Freundeskreis teilhaben und in der Schule mitreden können. Für Eltern ist es häufig auch ein Symbol dafür, den Kindern etwas bieten zu können. Zwar sagen viele: „Naja, von Hartz IV leben aber eine Playstation haben...“. Wir sollten aber auch hinterfragen, welche Funktion denn die Playstation in solchen Familien erfüllt. Wie gesagt geht’s da auch um wichtige übergeordnete Themen wie Partizipation oder um Medien als ein Symbol für Wohlstand.

Reflektieren diese Eltern auch mal über die Risiken oder sind es eher die typischen deutschen Eltern, die übervorsichtig sind?

Beim Thema Datenschutz habe ich erlebt, dass eher deutschstämmige Eltern Ängste haben. Was aber eine exzessive oder extreme Mediennutzung angeht, gibt es neben sehr besorgten und vorsichtigen Eltern auch viele, die da weniger darauf achten. Vielleicht weil solche Eltern selber Medien intensiv nutzen oder ihre Regeln nicht einhalten oder kontrollieren können. Das hängt aber nicht zwingenderweise mit einem Migrationshintergrund zusammen. Einige Eltern sind eher froh darüber, dass ihre Kinder in den Ferien oder am Wochenende vor dem Computer spielen oder Fernsehen kucken. Oft, besonders wenn die finanziellen Mittel fehlen, haben sie ja keine Alternativen, was sie ihnen anbieten können. Gerade im Bereich Familienhilfe, wird mir oft erzählt, dass Kinder intensiv Medien nutzen. Ich möchte betonen, dass das nicht bei allen Familien so ist, aber doch bei vielen. Um diesen Problemen zu begegnen und auch die Familien zu erreichen, die wenig Zugang zu Informationen hinsichtlich Medienerziehung haben, wurde ja auch die medienpädagogische Fortbildung für die sozialpädagogische Familienhilfe im Rahmen der Initiative Kindermedienland ins Leben gerufen, bei der ich ebenfalls als Referentin engagiert bin.

<i>Katrin Schlör über ihre Forschungsergebnisse: "Mein Eindruck war, dass es in einigen Familien hilfreich sein konnte, ein gemeinsames Thema zu finden, was alle interessiert und dann Zeit zu verbringen, die dann nicht so ernst ist. Das muss nicht immer gemeinsam Fernsehen kucken sein."</i>

Über "Doing familiy" mit Medien

Du hattest ja bei deiner Dissertation ein ganz spannendes Thema. Kannst du mal ganz komprimiert sagen, um was es da ging?

In meiner Dissertation beschäftige ich mich mit dem Thema "Mediensozialisation und Medienerziehung in Familien mit belasteten Lebenslagen". Es geht um die Frage, wie Medien in solchen Familien zur Bewältigung von Problemen und zu Entwicklungsthemen beitragen. Ich habe mich hauptsächlich damit beschäftigt, wie Familien Medien bewusst einsetzen, um sich stärker als Familie zu erleben. Wir nennen das in der Wissenschaft "doing family", also das praktische Herstellen von Familie über Medien.

Was können Medien positiv dazu beitragen, dass das familiäre Zusammenleben besser gelingt?

Ich habe mich unter anderem intensiv mit Familien befasst, die an mehreren Orten leben. Das sind z. B. Familien, die hier leben, aber deren Großeltern in dem Herkunftsland geblieben sind. Oder Familien, bei denen ein Elternteil aus beruflichen Gründen im Ausland lebt. Medien können hier als Kommunikationsmittel das familiäre System unterstützen. Ein Vater, der mehrere Monate im Ausland leben musste, konnte trotzdem via Webcam am Familienleben und am Aufwachsen seiner Kinder teilhaben. Seine Kinder konnten andersherum ihren Vater miterleben. In den letzten Jahren hat da eine große Entwicklung stattgefunden, auch was das Thema Fotografie angeht.

Das System Familie muss aber auch bei Familien kontinuierlich hergestellt und bestärkt werden, die nicht räumlich getrennt leben. Hier findet "doing family" bspw. beim Fernsehen statt. Maja Götz hat das mal das Familien-Lagerfeuer genannt: ein Ort an dem sich die Familie körperlich nah sein kann, wo noch ein bestimmtes Ritual stattfindet. "Wetten dass …" als ganz klassisches Familienfernsehen wurde ja kürzlich abgesetzt. Ich würde aber nicht sagen, dass Familienfernsehen nicht mehr funktioniert. Es hat sich nur gewandelt. Beispielsweise schauen sich Mütter und Töchter als Ritual zusammen "Germany's Next Topmodel" an.

Über das Format findet ein Austausch zwischen den Generationen statt.

Man erfährt, was den anderen bewegt und ganz nebenbei lernen Eltern und Kinder gemeinsam und voneinander etwas über Medien.

Würdest du sagen, das gemeinsame Mittagessen funktioniert nicht mehr so gut wie gemeinsam Casting-Show kucken?

Ich denke beim Mittagessen haben wir es häufig mit strukturellen Problemen zu tun. Familien können gar nicht zusammen Mittag essen, weil beide Eltern erwerbstätig sind. Die Kinder sind meistens in schulische Strukturen eingebunden, wie der Ganztagsschule oder sie gehen noch einem Hobby nach. Das führt zunächst einmal zu einem Auseinanderdriften der Familie. Die Familie trifft sich dann eher am Abend.

Und abends kann man nicht zusammen essen?

Ich würde jetzt nicht sagen, dass es keine Familien mehr gibt, die am Abend zusammen essen. Bei einigen Familien, die ich für meine Dissertation getroffen habe, gab es aber hierbei Hindernisse. Gemeinsam am Tisch sitzen, auch mal Stille aushalten, sich aufeinander einlassen, vor allem wenn Probleme stattfinden, kann ganz schön schwierig sein. Dies nur beim Essen auszuhalten, wäre für manche richtig anstrengend. Mein Eindruck war, dass es in einigen Familien hilfreich sein konnte, ein gemeinsames Thema zu finden, was alle interessiert und dann Zeit zu verbringen, die dann nicht so ernst ist. Das muss nicht immer gemeinsam Fernsehen kucken sein. Es kann auch gemeinsam Wii spielen oder ein Gesellschaftsspiel sein. Ich würde das gar nicht mal auf die digitalen Medien begrenzen.

Wenn man sich hingegen ein klassisches Familienabendessen vorstellt, dann kommen ja oft die gleichen Fragen: "Und wie war dein Tag?", "Wie war's in der Schule? Habt ihr irgendwelche Arbeiten rausbekommen?" Beim einem Spiel kann man solchen Fragen entfliehen oder sie verlieren an Gewicht und werden nebensächlicher. Manchen Familien hilft es ungemein, locker ohne Probleme gemeinsam Zeit zu verbringen und Spaß zusammen zu haben. Das setzt natürlich voraus, dass Eltern sich dem offen gegenüber zeigen. Mir ist aber auch klar, dass mit der Wii zu spielen bei machen Eltern eine innere Abneigung auslöst.

Ein englischer Journalist empfiehlt als Maßnahme für gemeinsame Mahlzeiten, alle Smartphones in einen Korb zu legen, damit am Esstisch Handy-freie Zone ist. So könne man viel besser mit einander reden, Witze erzählen etc. Hat der gesunde Umgang mit Medien mehr mit der Kreativität der Eltern als mit ihrer Medienkompetenz zu tun?

Interessante These! Bei Elternveranstaltungen provoziere ich gern ein bisschen wenn Eltern mir ihre Probleme vortragen und mir erzählen, dass die Kinder beim Frühstück schon mit dem Handy dasitzen. Ich frage dann danach, wie der ganze Familientisch aussieht. Man stellt dann fest, dass die Eltern selber mit dem Buch oder mit der Zeitung dasitzen oder die ganze Zeit aufs Tablet kucken.

Eltern sollten aber konsequent sein und eine medienfreie Zone schaffen, die für alle Anwesenden und für alle Medien gilt.

Wenn sich Eltern hinter der Zeitung verkriechen und die Kinder nicht aufs Smartphone schauen dürfen, dann schürt das eher den Konflikt. Wenn einem die Stille unangenehm ist, kann man sich darauf einigen, dass das Radio läuft. Das mit dem Korb finde ich jetzt keine so schlechte Methode.  Ich habe die Familien in meiner Studie von ihrer Wohnung einen Mediengrundriss zeichnen lassen. Mein Eindruck davon war, dass es vielen Familien hilft, für Medien feste Orte und Zeiten zu bestimmen. Z. B. dass abends alle Smartphones in der Küche gesammelt werden. Oder dass der Laptop seinen Platz am Schreibtisch hat und nur in Ausnahmefällen ins Kinderzimmer mitgenommen werden darf.

Also ist das Problem gar kein technisches sondern es geht eher um die Frage, wie man Zeit strukturiert oder wie man Orte strukturiert …

… oder wie man Regeln findet, mit denen alle leben können. Es kann nicht gutgehen, wenn man Kindern einfach verbietet, dass sie ihr Smartphone benutzen, ohne das mit ihnen besprochen zu haben oder ohne selber bereit zu sein, darauf zu verzichten.

Deshalb bin ich ein großer Freund von gemeinsam erstellten Regeln.

Ich denke, das kann man kleinen Kindern auch schon zutrauen. Das ist eine gute Übung für das spätere Leben, mal zu sagen: ich verzichte mal auf was, wenn ich sehe, dass mein Gegenüber auch bereit ist, darauf zu verzichten.

Wie machst du Eltern Mut, dass Medien nicht nur "Achtung, Gefahr" bedeutet, sondern auch was Schönes oder Bereicherndes sein kann?

Ich mache viel medienbiografische Arbeit mit Eltern und lasse sie an Dinge aus ihrer Kindheit erinnern, die sie gemeinsam in der Familie erlebt haben. Das ist was ganz wichtiges, sich daran zu erinnern, was sie selber als Kind gut gefunden haben. Auch mit Jugendlichen kann man gemeinsam schöne Situationen mit Medien erleben. Man muss nur eine gewisse Offenheit mitbringen. Ich bin ein großer Verfechter der Fotografie.

Da gibt es auch mit Smartphones und Foto-Apps so viele tolle Möglichkeiten, bei denen die ganze Familie mitmachen kann.

Daran kann man wunderbar gemeinsam anknüpfen und schöne Erlebnisse haben.

Ich fasse zusammen: Eltern brauchen neben der Medienkompetenz ein bisschen mehr Kreativität im Umgang mit Medien.

Genau! Und eine Offenheit diesen gegenüber!

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