Baden-Württemberg Kindermedienland

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Fragen & Antworten

Fragen & Antworten

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Eltern Unsere FAQ's

1. Welche Lesetipps haben Sie zum Thema "Medien und Familie"?

Wir haben Ihnen eine Reihe an Broschüren und Ratgebern zusammengestellt. Zu den Buchtipps unser Redaktionskollegen gehören u. a.:

2. Wie kann ich persönlichen Kontakt mit Experten aufnehmen?

Wir haben für Sie ein Reihe an Beratungsstellen und Telefon-Nummern zusammengestellt: 

Beratungstellen

Beratung online/offline

3. Welche Medienangebote sind für meine Kinder geeignet?

Wir haben für Sie Internetseiten zusammengestellt, auf denen TV-Sendungen, Kinofilme, Bücher sowie Computerspiele speziell für Kinder und Jugendliche empfohlen werden: Kindgerechte Medienangebote

4. Wie kann ich selber aktiver Teil des Kindermedienlandes Baden-Württemberg werden?

Um auch Eltern aktiv am Kindermedienland zu beteiligen, haben wir das Eltern-Medienmentoren-Programm ins Leben gerufen. Wir wollen hiermit Eltern informieren, qualifizieren und sie bei der Medienerziehung unterstützen. Wenn Sie in der Schule Ihrer Kinder im Elternbeirat aktiv sind, könnten Sie eine Schulveranstaltung zum Thema Medien anregen. Unser Projekt 101 Schulen hilft Schulen bei der Planung und Durchführung. Bei weiteren Fragen hilft die medienpädagogische Beratungsstelle des Landensmedienzentrums Baden-Württemberg. Referentinnen und Referenten für medienpädagogische Elternarbeit finden Sie auch bei der Aktion Jugendschutz,  im LandesNetzWerk für medienpädagogische Elternarbeit.

5. Wie kann ich mich an der Schule meiner Kinder engagieren?

Wenn Sie in der Schule Ihrer Kinder im Elternbeirat aktiv sind, könnten Sie eine Schulveranstaltung zum Thema Medien anregen. Unser Projekt 101 Schulen hilft Schulen bei der Planung und Durchführung. Auch wenn Sie nicht als Elternbeirat tätig sind können Sie dazu beitragen, das Thema „Kinder und Medien“ auf die Tagesordnung zu bringen: Sprechen Sie mit dem/der Klassenlehrer/in darüber, weisen Sie im Rahmen eines Elternabends darauf hin, dass das Thema Ihnen wichtig ist. Fragen Sie nach ob Ihre Schule ein Mediencurriculum entwickelt hat und umsetzt oder regen Sie dazu an ein Curriculum zu entwickeln wenn keines vorhanden ist. 
Darüber hinaus können Sie die Schule über das Jugendbegleiter-Programm der Jugendstiftung informieren, sofern die Schule noch nicht daran teilnimmt. In diesem Programm werden Schulen gefördert zusätzliche AG’s innerhalb der Schule für die Schüler anzubieten. Hier sind dann natürlich auch Medien-AG’s möglich. Sie können dann in diesem Rahmen selbst Jugendbegleiter sein und eine Medien-AG leiten.

6. Wo finde ich Kaufempfehlungen bei der Anschaffung von Computerspielen?

Ihre Kinder können Ihnen gewiss eine Menge an "Kaufempfehlungen" geben. Vom Freundeskreis oder von der Werbung beeinflusst, sind diese aber nicht immer empfehlenswert. Daher sollten Sie wissen, ab welchem Alter bestimmte Spiele geeignet sind und welche zeitlichen bzw. technischen Anforderungen sie an die Kinder stellen. Auf den folgenden Seiten finden Sie Spiele-Tests und bekommen Tipps für den Spielekauf:

Internet-ABC: Spielesuche
Spielbar.de
USK
klicksafe: Digitale Spiele

7. Ab welchem Alter kann ich mein Kind mit PC und Handy vertraut machen?

Aktuelle Studien zeigen, dass bereits ein Drittel aller 8- bis 9-Jährigen sowie fast alle 12- bis 13-Jährigen ein Handy besitzen. Einen eigenen PC besitzt schon jeder Zweite 10- bis 12-Jährige. Trotzdem sollten Sie Ihre eigenen Regeln nicht vom gesellschaftlichen Trend ableiten: jedes Kind ist einzigartig.

Laut Expertenmeinung reicht es wenn Kinder ab fünf bis sechs Jahren das erste Mal mit einem Rechner in Berührung kommen. Bis zum Grundschulalter finden so viele andere Dinge statt, wie erste Freundschaften, malen, basteln, singen etc. so dass das Computererlebnis nebensächlich ist. Das Alter, ab dem man Kinder mit dem Computer alleine lassen kann, ist dagegen viel höher anzusetzen. Natürlich wollen Jugendliche gerade beim Chatten oder beim Umgang mit sozialen Netzwerken alleine sein und haben ihr Recht auf Privatsphäre. Dennoch ist der verantwortliche und maßvolle Umgang mit Medien nicht angeboren und muss erst erlernt werden. Experten raten sogar davon ab, einen Fernseher oder PC ins Kinderzimmer zu stellen. Der "öffentliche" Standort des PCs und die Vereinbarung von Nutzungszeiten können dagegen das Verhalten positiv beeinflussen. 

Vorsicht ist auch bei internetfähigen Handys geboten. Mit Smartphones können Jugendliche jederzeit und an jedem Ort ins Internet. Bevor man seinem Kind ein solches Gerät anvertraut, sollten es zuvor am heimischen PC einen verantwortlichen Umgang gelernt haben.

8. Wo können sich meine Kinder bzw. meine Schüler informieren, was es bei Handytarifen zu beachten gibt?

Informationen über Handytarife finden Sie in den Jungen Seiten unter der Rubrik Finanzierung:  www.jungeseiten.de

9. Wie viel Stunden sollte mein Kind maximal vor dem Computer verbringen?

In Ratgebern findet man oft Zeitangaben, die sich nach dem Alter des Kindes richten. So empfehlen die Kollegen von SCHAU HIN! für das Alter bis 7 Jahre maximal nur eine halbe Stunde täglich vor dem Computer. Kinder ab 10 Jahren können bereits schon bis zu eine Stunde täglich am Computer spielen. Leider können starre Regeln im Alltag äußerst unpraktisch sein, da je nach Spiel-Genre und Spielstand unterschiedlich viel Zeit nötig ist um ein echtes Spielerlebnis zu haben. 

Praktischer sind vorher vereinbarte Zeitbudgets für die gesamte Woche. So lernen Kinder ihre Zeit selbst einzuteilen und merken wenn sie "zu lange" vor der Kiste sitzen. Setzen Sie das Budget anfangs niedriger als anzunehmend an, denn Kinder sind Experten im Verhandeln. Dabei sollten Sie auf ausreichend Spielraum achten, um z. B. in Ferienwochen "Ausnahmen" machen zu können. Sie sollten das Aufstellen, Kürzen oder Verlängern von Medienzeiten begründen können und nicht an ihrer eigenen Laune oder der des Kindes festmachen. Medienzeiten sollten immer im Zusammenhang mit den anderen Aktivitäten des Kindes geregelt werden. Durch das Aufstellen der Regeln soll zwischen den einzelnen Aktivitäten (drinnen/draußen, Ruhe/Aktivität, alleine/mit Freunden) ein Gleichgewicht hergestellt werden.

10. Wie kann ich mein Kind vor problematischen Inhalten oder Umgang mit Medien (Übermäßiger Konsum, Cybermobbing, Sucht, Pornografie, Kostenfallen, etc.) schützen?

Jugendschutz fängt im Elternhaus an! Kinder sollten bei der Mediennutzung nicht alleine gelassen werden oder selber über das Maß ihrer Nutzungszeiten bestimmen können. Definieren Sie selbst Regeln und bestehen Sie auf deren Einhaltung. Verbote von bestimmten Computerspielen und Webangeboten sind hierbei legitim, sollten aber für Kinder nachvollziehbar begründet werden. 

Eltern dürfen sich bei Missachtung von Alterskennzeichnungen oder bei für Jugendlichen ungeeigneten Inhalten einmischen. Entwickeln Sie eigene Standpunkte und vertreten Sie Ihre Meinung, auch wenn diese nicht mit den Kindern übereinstimmt. Dazu sollten Sie sich ausführlich informieren, denn Sie sind in Ihrem Verhalten Vorbild, auch wenn Sie sich nicht auskennen. Die oft gehörte "Alltagsweisheit" triff auch hier zu: Reden hilft. Die Gespräche sollten sich aber nicht ausschließlich um Verbote drehen oder um die "zu lange" Zeit vor dem Fernseher bzw. Computer. Sie sollten auch Alternativen anbieten können, die den Interessen ihrer Kinder entgegenkommen.

11. Wo finde ich für verregnete Tage gute Alternativen zu Computerspielen?

Kinder wollen nicht nur von der "Kiste" hocken, sie wollen sich bewegen, sich mitteilen und Aufmerksamkeit bekommen. Anregungen finden Sie auf folgenden Seiten: 

Stiftung Lesen: Leseempfehlungen
Hanisauland: Buchtipps
Antolin.de
michas-spielmitmir.de
Familienbrettspiele.de
Brettspiele-Report
Familienspiele – das gemeinsame Erlebnis im Alltag

12. Wie kann ich mit meinen Kindern über den Umgang mit Medien reden (auch wenn die oft mehr wissen)?

Kinder benötigen elterliche Fürsorge in Form klarer Regeln und Zuwendung. Nehmen Sie sich also Zeit, um mit Ihren Kindern über die möglichen Gefahren zu reden. Auch wenn Kinder anscheinend mehr über die Technik wissen, so fehlt ihnen doch die Lebenserfahrung der Eltern, um mit konkreten Problemen umgehen zu können. Was tun, wenn etwa ein Abmahnschreiben, wegen illegalem Musik-Downloads im Briefkasten landet? 

Zeigen Sie ihrem Kind, dass sie weiterhin Ansprechpartner bei allen möglichen Vorkommnissen bleiben. Nennen Sie die Dinge beim Namen (Viren, Urheberrechtsverletzungen, problematische Inhalte, etc.) und machen Sie ihr Kind mit der Verantwortung beim Umgang mit PC und Co vertraut. Benennen Sie klar, welche Dinge Sie erlauben und welche Dinge ihr Kind nicht tun soll. Verbringen Sie mit Ihrem Kind zusammen Zeit – nicht nur vor dem Computer oder der Spielkonsole sondern auch bei anderen Aktivitäten.

 

13. Wo finde ich aktuelle Medienprojekte und Ansprechpartner?

Sie werden in unserem medienpädagogischen Atlas fündig. Darüber hinaus können Sie in der Projektdatenbank des Jugendnetzes unter dem Stichwort "Medien" suchen.

14. Wo finde ich Einrichtungen der Medienarbeit und andere Medieneinrichtungen?

Sie werden in unserem medienpädagogischen Atlas fündig. Darüber hinaus können Sie in der Einrichtungsdatenbank des Jugendnetzes unter dem Stichwort "Medien" suchen.

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