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Illegale Downloads

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Illegale Downloads Was tun, wenn Post vom Anwalt kommt?

Der Zeitgeist sagt: Geiz ist geil! Filme, Computerspiele oder Musiktitel kostenlos aus dem Internet zu laden, scheint für viele Jugendliche selbstverständlich zu sein. Aber nicht alles was technisch möglich ist, ist rechtlich erlaubt. Wer auf einschlägigen Internetseiten Filme und Musiktiteln herunterlädt, verletzt in der Regel die Urheberrechte anderer und begeht somit eine Rechtsverletzung. Viele Internetuser ignorieren aber rechtliche Konsequenzen und fühlen sich in der Anonymität des Internets in Sicherheit. Wer auf Tauschbörsen Dateien bereitstellt und herunterlädt, hinterlässt aber eine eindeutige Spur – seine IP-Adresse.

Abmahnungen von Urheberrechtsverletzungen durch illegale Downloads sind in Deutschland keine Seltenheit. Laut Hochrechnungen wurden im Jahr 2013 über 160 Tausend Abmahnungen verschickt. Anwälte von Musikverlagen, Filmverleihen und Softwareherstellen suchen in Tauschbörsen anhand der IP-Adresse nach Usern, die urheberrechtlich geschütztes Material anbieten und mahnen diese daraufhin ab.

In den meisten Familien sind es gerade die internet-affinen Jugendlichen, die urheberrechtlich geschütztes Material herunterladen. Im Unwissen über rechtliche und finanzielle Konsequenzen wird schnell ein Hollywood-Streifen heruntergeladen oder das neue Album eines bekannten Rappers. Das böse Erwachen, wenn das Anwaltsschreiben im Briefkasten landet, ist dann vorprogrammiert.

Das Kindermedienland Baden-Württemberg möchte aufzeigen, was beim Herunterladen von Musikstücken erlaubt ist und was nicht. In den Workshops der Kindermedienland-Programme 101 Schulen und Schüler-Medienmentoren-Programm informieren fachlich ausgebildete Referenten über die Gefahr von Urheberrechtsverletzungen und den Umgang mit Abmahnungen.

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